Frankreich kann mit einer sehr langen Geschichte aufwarten. Dadurch hat das Land unzählige Sehenswürdigkeiten zu bieten, aber auch Regionen, in welchen der Weinbau vor langer Zeit zur Tradition wurde, sind faszinierende Plätze Frankreichs. Um überragende Reiseziele in Frankreich zu finden, muss daher nicht lange gesucht werden.
Geschichte und historische Hintergründe von Frankreich
Frankreich wurde bereits vor ungefähr 680.000 Jahren von den Urvölkern besiedelt. In den Höhlen von Lascoux sind Wandmalereien gefunden worden, die zeigen, wie die Urvölker in Frankreich in der Steinzeit hausten. Zum Schutz der Höhlenmalereien kann in Le Thot ein Museum besucht werden, das eine genaue Nachbildung der Höhle samt Malereien zeigt. Etwa im 6. Jahrhundert vor Christus gründeten die phönizischen Händler als auch griechische Händler Handelspunkte in Frankreich an den Küstengebieten. Auch hierbei sind noch archäologische Funde zu sehen. Etwa um die Geburt Christus eroberte Cäsar das französische Land. Aus dieser Zeit stammen noch die sogenannten Amphitheater. Eines davon ist in der Stadt Nimes zu sehen, aber auch der bekannte Triumphbogen von Paris wurde in der Römerzeit erbaut. Im 5. Jahrhundert nach Christus zerfiel das römische Reich und die Westgoten beziehungsweise die Franken herrschten in diesem Land und die Macht der Merowinger entstand.
Das Mittelalter prägt Frankreich
Nur 300 Jahre hielt die Macht der Merowinger und es folgten die Karolinger, welche den bekannten Kaiser Karl den Großen im 8. Jahrhundert hervorbrachte. Mit den Karolingern wurde auch der Katholizismus eingeläutet. Nach und nach entstanden Klöster und Abteien in Frankreich, welche mit großen Ländereien die Macht an sich rissen. Die ersten Burgen wurden auf Anhöhen erbaut, um diese von Dieben und Rebellen zu schützen. Die Burg Kintzheim oder auch die die Felsenburg Lembach sind Schauplätze dieser Region und können heute besucht werden. Zu dem finden dort regelmäßig Flugvorführungen von Greifvögeln statt. Auch die Burg Chateau de Beaugency, welches ein Museum beherbergt, ist eine Besichtigungstour wert. Die Kathedrale von Notre Dame de Paris wurde im 13. Jahrhundert errichtet und bot für 10.000 Personen Platz. Der Bau dieser Kathedrale dauerte über ein Jahrhundert an. Ludwig der VIII ließ sich im 17. Jahrhundert ein Jagdschloss errichten, das in einem Vorort von Paris stehen sollte, das Schloss Versailles. Heute kann das Schloss, das viele Museen beherbergt, betreten und besichtigt werden. Aber auch die prachtvolle Parkanlage ist es wert, gesehen zu werden.
Sehenswürdigkeiten der Neuzeit in Frankreich
Zu den beeindrucktesten Bauwerken der Neuzeit zählt wohl der Eiffelturm, der als Wahrzeichen in Paris in den Himmel ragt. Der Turm wurde zwecks der Weltausstellung und der hundertjährigen Revolution errichtet. Der Louvre wurde eigentlich zum Schutz des rechten Seineufers im 12. Jahrhundert errichtet und sollte als Festung dienen. Im 14. Jahrhundert wurde der innere Ring erbaut und etwa 200 Jahre später durch Heinrich II. im italienischen Renaissance Stil fertig gebaut. Der Neffe von Napoleon Bonaparte Napoleon III. stellte das Schloss so her, wie es heutzutage zu sehen ist. Die Sammlung der Gemälde reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Das Museum besitzt etwa 380.000 Werke, wobei etwa 35.000 Werke ausgestellt sind und dort natürlich auch besichtigt werden können.
Foto: Florian Villesèche – Fotolia
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